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Consulter la cote et le prix de Mbala Figure, 1968



Description : Figur Mbala, DR Kongo Gesockelt / with custom base Holz. H 23 cm. Provenienz: Nachlass Sammlung Klaus Clausmeyer, Köln. (*1887, †1968) Persönliche Schutzfigur, welche das Gute förderte und das Negative fern hielt. Die Kosmologie der Mbala kennt nebst der realen Welt ein unsichtbares Paralleluniversum, und sie gehen davon aus, dass ihre Seelen dort wieder auferstehen. Die Verehrung der Ahnen und der Naturgeister, welche durch Gebete und Opfer gütig gestimmt werden sollten, spielen Folge dessen im Alltag der Mbala eine zentrale Rolle. Klaus Clausmeyer (* 1887, † 11. März 1968, eigentlich Karl Claus-Meyer) Klaus Clausmeyer wurde 1887 in München geboren und liess schon in seiner Kindheit künstlerische Neigungen erkennen. Das väterliche Atelier diente ihm als Kinderstube und der Umzug während seiner Jugendjahre in die rheinische Künstlerstadt Düsseldorf stärkte seine Leidenschaft zur Kunst. Seine Stellung als Nachrichtenoffizier im Ersten Weltkrieg liess ihn nie von seiner Liebe zur Kunst abschweifen. Die Kriegsjahre stärkte diese sogar auch durch einen Zufall. Als er sich in Belgien in einer umkämpften Strasse befand, stürzte eine Giebelwand vor ihm ein, hinter der sich ein Buddha-Kopf befand und der nun wie eine Weissagung über seinen Weg rollte. Nach Kriegsende begann Clausmeyer buddhistische Kunst zu sammeln. Bald begeisterte er sich auch für „primitive Kunstformen“, welchen er auf seiner Nordafrikareise begegnete. Seine Sammlung umfasste über die Jahre um die 1000 Werke, welche alle einen Platz in seinem Düsseldorfer Atelier fanden. Dort malte er grossformatige Gesellschaftsszenen und sagenhafte Porträts, für welche er hohes Ansehen genoss. Ansehen für seine Objekte aus fremden Kulturen erhielt Clausmeyer jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Erst dann konnte er sich an Ausstellungen beteiligen und auch eigene durchführen. Kenner schätzten die hohe Qualität seiner Objekte, wodurch sich seine Kollektion in Fachkreisen bald als ein Begriff etablierte. Im Alter von 79 Jahren vereinbarte Clausmeyer mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum die Übernahme des Grossteils seiner Sammlung, wodurch das Museum mit einer faszinierenden und vielfältigen Sammlung bereichert wurde. Bedingung dafür war, dass seine gesamte Kollektion wissenschaftlich untersucht und publiziert wird. Noch im selben Jahr wurde sein Atelier geräumt. Übrig blieben lediglich nägelstarrende Wände, an welchen sich noch die Konturen der vielen Masken abzeichneten. Zwei Jahre später, 1968, starb Klaus Clausmeyer. Seine Werke erinnern noch heute an ein ereignisreiches Leben als Künstler und Sammler. Weiterführende Literatur: Volprecht, Klaus (1972). Afrika. Sammlung Clausmeyer. Köln: E. J. Brill G.M.B.H. Kommissions-Verlag. CHF 2 000 / 3 000 EUR 1 720 / 2 580
Prix: 0.00 USD 🔓Accès libre sans carte bancaire.
Estimations(basse-haute) : 2000 CHF-3000 CHF 🔓Accès libre sans carte bancaire.

À propos du lot n° 77
Titre : Mbala Figure, PÉRIODE : 1968
Medium : Wood
Dimensions : H 23 cm.
Provenance : Nachlass Sammlung Klaus Clausmeyer, Köln. (*1887, †1968)
Hammer Auktionen, Salle de vente , Basel, CH 🔓Accès libre sans carte bancaire.
Titre de la vente : HAMMER 30 / African Art
Date de la vente : 26/10/2018 🔓Accès libre sans carte bancaire.
Référence de l'enchère : Live Sale

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